Warum führen Sie ein Fahrtenbuch?

Es gibt viele Gründe, ein Fahrtenbuch zu führen. Beispielsweise können Sie damit gelegentliche Fahrten mit dem Privatwagen gegenüber Ihrem Arbeitgeber abrechnen. Einer der wichtigsten ist wohl, dass Sie mit einem Fahrtenbuch Steuern sparen können. Etwa 90% der Fahrtenbuch.de-Anwender führen Ihr Fahrtenbuch, um damit der Anwendung der 1%-Regelung zuvor zu kommen.

Die 1%-Regelung ist teuer...

Diese Regelung wird dann angewendet, wenn kein Fahrtenbuch vorliegt. Das Finanzamt bewertet die private Nutzung eines Firmen-PKW als steuerlichen Vorteil – jemand, der keinen Firmenwagen hat, müsste sich ja ein entsprechendes Fahrzeug von seinem versteuerten Einkommen anschaffen und unterhalten. Wie hoch ist nun dieser Vorteil? Als pauschaler Ansatz gilt die 1%-Regelung. Danach wird demjenigen, der ein Firmenfahrzeug auch privat nutzt, ein „fiktives“ Gehalt zugerechnet, das er versteuern muss. Dieses beträgt 1% vom Brutto-Listenpreis des Neufahrzeugs. (Natürlich ist dies sehr vereinfacht formuliert – fragen Sie ggf. Ihren Steuerberater, wenn Sie näheres wissen möchten).

 

 

Angenommen, Hans Mustermann erwirbt einen Jahreswagen für sein Unternehmen für 40.000,- EUR. Das Fahrzeug hat einen Neupreis (Liste) von 60.000,- EUR inkl. Umsatzsteuer. Für Herrn Mustermann ergibt sich damit ein monatlicher Betrag von

 

1%/Monat x 60.000,- EUR = 600,- EUR / Monat

 

Dieser Betrag wird ihm rechnerisch als Einkommen zugerechnet – er muss darauf Steuern zahlen. Bei einem angenommenen Grenzsteuersatz von nur 35% wären dies bereits über 200 EUR pro Monat.

 

Da nützt es ihm nichts, dass sein Fahrzeug nur 40.000,- EUR kostete und er maximal 15% aller Fahrten privat unterwegs ist. Dies müsste er mit einem Fahrtenbuch nachweisen. Nur dann würden die „richtigen“ Kosten (Abschreibungen / Leasingraten, Benzin, Werkstatt, ...) für das Fahrzeug ermittelt und entsprechend dem Anteil privater Fahrten zu geschäftlichen Fahrten aufgeteilt.

 

In unserem Beispiel können wir annehmen, dass das Fahrzeug pro Jahr neben 8.000,- € Abschreibungen weitere 3.500 EUR für Versicherungen, Benzin und die Inspektion etc. kostet. Die Rechnung lautet dann bei 15% privaten Fahrten:

 

15% x 11.500,- EUR = 1.725,- EUR => 143,75 EUR / Monat

 

Bei einem Grenzsteuersatz von 35% wären dies nur noch rund 50 € Steuern, eine Ersparnis von ca. 150 EUR pro Monat... und damit 1.800 € pro Jahr. Dabei sind Sozialabgaben und ein möglicherweise höherer Steuersatz noch gar nicht berücksichtigt.

Fahrtenbuch führen kann sehr einfach sein...

Doch das Führen eines Fahrtenbuchs ist umständlich! Umständlich? Mit den Lösungen von Fahrtenbuch.de stehen Ihnen alle Werkzeuge zur Verfügung, die Ihnen durch intelligente Unterstützung das Führen eines Fahrtenbuchs so einfach wie möglich machen. Sie Software lernt nach und Nach Orte, Routen, Fahrtzwecke etc. und ermöglicht so nach kurzer Zeit die Eingabe von Fahrten mit wenigen Mausklicks. Unterwegs erfassen Sie Fahrten auf dem Mobiltelefon - oder Sie lassen einfach einen GPS-Logger Ihre Fahrten aufzeichnen und komplettieren das Fahrtenbuch am Ende einer Woche dann in wenigen Minuten.

Das vorliegende Handbuch zeigt Ihnen, wie es geht.